November

Donnerstag 2.November -20 Uhr

Werner Acker präsentiert

 

Verena Nübel

 

THE NEXT GENERATION of JAZZ / SOUL / R&B:

 

Die Sängerin Verena Nübel studierte Jazzgesang in Stuttgart. Während ihres Studiums gründete sie das „Verena Nübel Quartett“ und gewann im selben Jahre den Förderpreis „Young Lions Jazz Award“.

2015 veröffentlichte sie ihre Debüt CD „Beat my dog“, die mit eigenen Kompositionen überzeugt und in der Presse und beim Publikum auf große Resonanz stieß. Sie wirkt in zahlreichen Projekten mit und überzeugt sowohl in kleinen Besetzungen als auch im Big Band Genre als Sängerin.

„Verena Nübel singt mit …. so viel Verve und Humor, dass das Zuhören richtig Spaß macht. Rockend, bluesig, jazzig, soulig und mit der Unbekümmertheit ihrer Jugend, jedoch mit großem handwerklichen Können und viel Musikalität erzählt die junge Frontfrau über die bisherigen Facetten ihres Lebens.“

 

Verena Nübel                    voc
Rainer Scheithauer            p
Werner Acker                    guit
Annika Strobel                   b
Steffen Fritz                      dr      

 

VVK12.-+ Geb.

AK 15.-

Erm.7.- (nur AK)

 

Donnerstag. 9.November 20 Uhr

Boo Boo Davis

 

Real Deal Blues  -  

DAS Highlight für Bluesfans

 

So klingt der Mississippi Blues 2017

Boo Boo Davis wuchs in Drew, Mississippi, im Herzen des Mündungsgebietes auf. Das üppige Baumwollgebiet im Süden mit einer riesigen Ansammlung von Feldarbeitern zog viele Musiker wie z.B. den legendären Bluessänger Charley Patton an. 
Die Feldarbeiter sangen lauthals, um die brutalen Arbeitstage zu überstehen, und ohne Zweifel entwickelte Boo Boo seine laute, bellende Stimme aus dem Gesang, den er als kleiner Junge auf den Feldern hörte. Boo Boo's Kindheit war von bitterer Armut geprägt, er konnte nicht zur Schule gehen und lernte nie zu lesen und zu schreiben. Der Blues hilft ihm, den Alltag in der modernen Welt zu bewältigen.  
Anders als viele moderne Blues Bands konzentrieren sich Boo Boo und seine Band auf den Groove, das Gefühl und die grundlegenden Wahrheiten, die man im ursprünglichen Blues findet.

 

 

Boo Boo Davis                                   vocals, harmonica

John Gerritse                                     drums, percussion

Jan Mittendorp                                    guitars

 

VVK23.- + Geb.

AK 28.-

Erm.10.- (nur AK)

 

Donnerstag, 16.November 20 Uhr

Sebastian Gahler Trio

 

feat. Wolfgang Engstfeld

 

swingender Jazz mit Tiefgang

 

Das Trio um Sebastian Gahler, „einen der faszinierendsten Jazzpianisten Deutschlands" (Jazzthing), ist fester Bestandteil der deutschen Jazzszene. Die feinfühligen Kompositionen des Bandleaders bieten swingenden Jazz mit Tiefgang. Singbare, eingängige Melodien lassen die komplexen Harmonien und sehr abwechslungsreichen, teils äußerst vertrackten Rhythmen fast vergessen. Die Stücke muten lyrisch, manchmal fast melancholisch an, immer überstrahlt von Gahlers sehr persönlichem
Pianoklang.

Wolfgang Engstfeld zählt zu den bekanntesten Jazzsaxophonisten Europas, im Laufe seiner inzwischen fast 40-jährigen musikalischen Karriere arbeitete er u.a. mit John Scofield, Chet Baker, Albert Mangelsdorff und Jasper van’t Hof. Engstfeld ist
berühmt für den kraftvollen, lyrischen Ton seines Tenorsaxophons.

Sebastian Gahler              piano
Nico Brandenburg             bass
René Marx                        drums
Wolfgang Engstfeld           tenorsax

 

VVK14.-+Geb.

AK 18.-

Erm- 7.- (nur AK)

 

 

Donnerstag, 23.November-20 Uhr

 

 

Martin Schrack Quartett feat Johanna Iser

 

 

Deutscher Schlager meets Jazz

 

HEISSER SAND -the German Schlager

Helene Fischer und Charlie Parker in einem Boot, Freddy Quinn und Ella Fitzgerald beim musikalischen Tête-à-Tête? Was zunächst unglaubwürdig klingt, führt uns dieses Quintett spielerisch vor: Die Verbindung von deutschsprachiger Schlagermusik mit swingenden und groovenden Jazzrhythmen und äußerst kreativen Improvisationen. Klar erkennbar ist die Seriosität der Musiker und der große Respekt vor den unterschiedlichen musikalischen Genres. Eine Grundlage des Erfolgs dieses Programms sind die exklusiv von Martin Schrack angefertigten Arrangements.

Martin Schrack, Arrangeur und Ideengeber für dieses Projekt, war Professor für Jazzpiano in Nürnberg und ist ein gefragter Pianist, der schon mit Jazzgrößen wie Bob Mintzer, Benny Golson, Randy Brecker usw. spielte.

Johanna Iser - Vocal
Stefan Koschitzki - Sax, Flute, Clarinet
Martin Schrack - Piano, Arrangement
Sebastian Schuster - Bass
Felix Schrack - Drums

VVK 18.- + Geb.

AK 22.-

Erm.7.- (nur AK)

Donnerstag 30.November-20 Uhr

Emil Mangelsdorff Quartett

 

Eine lebende deutsche Jazzlegende

 

Als Emil Mangelsdorff begann, sich für Jazz zu begeistern, hatten den die Nazis längst verboten. Das kümmerte den jungen Mann wenig, auch Gefängnisstrafen schreckten ihn nicht ab.

Nach siebenjähriger Zwangspause durch Weltkrieg und russische Gefangenschaft fand er schnell wieder Anschluss an die neue deutsche Jazzszene der Nachkriegszeit. Er trat als erster deutscher Musiker nach dem Krieg 1957 in Polen auf, was mit Begeisterungsstürmen aufgenommen wurde.
Jahrzehntelang war er Mitglied des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks, tourte um die Welt mit den German All Stars, zu denen u.a. sein Bruder Albert gehörten. Sein musikalisches Schaffen reicht mittlerweile über siebzig Jahre.
Mit seinem Quartett spielt er im Jazzclub Cave Stücke aus dem American Songbook sowie Kompositionen von Charlie Parker, Charles Lloyd und Horace Silver.

Emil Mangelsdorff, as
Thilo Wagner, p
Jean-Philippe Wadle, b
Axel Pape, dr

 

VVK 18.- + Geb.

AK 22.-

Erm.7.- (nur AK)

 

 

Zur Person:

Emil Mangelsdorff (Jahrgang 1925) ist eine lebende deutsche Jazzlegende.

Er spielte schon als Jugendlicher im 3.Reich Jazz, wofür er u.a. sogar ins Gefängnis musste.

Nach siebenjähriger Zwangspause durch 2.Weltkrieg und russischer Gefangenschaft knüpfte er schnell wieder Anschluss an die neue deutsche Jazzszene der Nachkriegszeit.

Als Mitglied des Jutta Hipp Quintetts nahm er als einer der ersten europäischen Musiker eine Platte für Blue Note Records auf. Mangelsdorff trat als erster deutscher Musiker nach dem Krieg 1957 in Polen auf, was mit Begeisterungsstürmen aufgenommen wurde.

Er war jahrzehntelang Mitglied des Jazzensembles der HR, tourte um die Welt mit den German All Stars, zu denen z.B. Manfred Schoof und Willi Johanns sowie sein Bruder Albert gehörten.

Viele Plattenaufnahmen u.a. die ersten Jazz und Lyrikproduktionen sowie wunderbare musikalische Zwiegespräche mit Attila Zoller runden ein musikalisches Schaffen ab, das mittlerweile über 70 Jahre zählt.

Zum Programm:

Gespielt werden Stücke aus dem American Songbook sowie Kompositionen von Charlie Parker , Charles Lloyd und Horace Silver.